Die Idee

Viele Menschen in Hamburg befinden sich in einer materiellen Notlage, und es fehlt ihnen an ganz konkreten Dingen des Alltags, um ihre Lebenssituation zu verbessern. Ganz gleich, ob es sich um Möbel für die erste Wohnung nach der Obdachlosigkeit handelt oder um Schulranzen für die Kinder einer geflüchteten Familie, um Fahrrad, PC oder Hausrat – oft machen wenige Dinge den schwierigen Alltag leichter.
Viele Menschen erhalten Unterstützung durch gemeinnützige Organisationen. Auch diese müssen oft mit sehr knappen Budgets arbeiten.
Viele Dinge, die die Arbeit erleichtern und verbessern könnten, sind oft nicht zu finanzieren, z. B. Nähmaschinen für ein Frauenprojekt oder neue Stühle für einen Stadtteiltreff.

Auf der anderen Seite werden täglich unzählige Dinge, die noch voll funktionstüchtig und gut brauchbar sind, weggeworfen. In Privathaushalten kommen Möbel zum Sperrmüll, weil sie nicht mehr dem aktuellen Geschmack entsprechen. Eine Firma bekommt PCs auf dem neusten Stand der Technik und hat plötzlich die alten über, und auf einem Kreuzfahrtschiff werden bergeweise Handtücher und Bettwaren aussortiert, weil sie den Standards nicht mehr genügen.

Seit 2009 bringen wir unkompliziert und unbürokratisch die Bedarfe sozialer Einrichtungen und ihrer Nutzer mit den Überschüssen aus privaten Haushalten sowie von Firmen aus unterschiedlichen Branchen zusammen. Dabei sind wir besonders Unternehmen aus der maritimen Wirtschaft verbunden, denn die Initiative zur Vereinsgründung entstand zwischen Docks und Containerbrücken. Bis heute haben viele Vereinsmitglieder ihren beruflichen Schwerpunkt im Umfeld des Hafens, und als Verein halten wir uns gerne an die Gepflogenheiten im Hafen, wo nicht lange geschnackt, sondern lieber angepackt wird.